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Gotische Hausmadonna

Gotische HausmadonnaDie thronende Maria mit Kind lässt sich überzeugend einer bestimmten Stilphase der Regensburger Domwerkstatt um 1330/35 zuordnen. Das Bildwerk war ursprünglich eine Hausmadonna und mit der rückwärtigen Platte wandbündig eingemauert. Das betreffende Haus, im Kern mittelalterlich, gehörte ehemals zum Adeligen Damenstift Obermünster. Seit einem barocken Umbau stand die Skulptur in einer Außennische des Gebäudes, bis der heutige Besitzer diese bedeutende gotische Hausmadonna ins Museum gab und an deren Stelle einen Abguss anbrachte.

Messbuch mit silbernen Beschlägen

Messbuch

Auf einem in rotes Leder gebundenen Missale finden sich silberne Beschläge appliziert, die durch Beschauzeichen und Meistermarke als Werk des Goldschmieds Johann Silvester Gaap zu identifizieren und um 1710/20 zu datieren sind. Gaap war aus Augsburg hergezogen und erlangte 1704 das Bürgerrecht in Regensburg. Mehrere Arbeiten, u. a. Monstranzen, Kelche und Messgarnituren, konnten aus der umfangreichen Produktion dieses Goldschmieds im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts nachgewiesen werden.

Schlussstein St. Ulrich

kdm07 2005 schlussstein kDie ersten urkundlichen Erwähnungen der St. Ulrichs-Kirche am Regensburger Domplatz stammen aus den Jahren 1238 und 1280, im Zusammenhang mit einer Nutzung für die Bruderschaft der Chuderwaner, die das kostbare Corduanleder verarbeiteten. Stilistisch gehört die Ulrichskirche zu den ältesten Bauwerken der Gotik in Deutschland. Die Architekturformen wurden unmittelbar aus Frankreich importiert; ihre Wurzeln finden sich in den Kathedralen von Paris und Laon.

Hl. Dreifaltigkeit

Hl. DreifaltigkeitDas Gemälde der Hl. Dreifaltigkeit im prachtvollen Rocaille-Rahmen von einem unbekannten Künstler des späten 18. Jahrhunderts stammt aus der Pfarrkirche Kösching. Die Barockzeit war die hohe Zeit der Dreifaltigkeitswallfahrten und -bilder. Das Bild zeigt Gottvater, Gottsohn, Gott hl. Geist, auf Wolken vereint; begleitet von fünf Putten, knabenartige Figuren, an Engel erinnernd; dahinter angedeutet: ein gleichseitiges Dreieck, das als Auge Gottes auch als häufigstes Symbol der Trinität ausgebildet wurde.

STATIONS OF THE CROSS
Lisa Ruyter (*1968), New York

Station Lisa Ruyter14 Kreuzwegstationen – jede ein rund neun Quadratmeter großes Acrylbild, Verbindung von visuellen Archetypen und nachgezeichneten Fotos, Fenster zur Welt im Zeichen des Kreuzes, Ausschnitte der alltäglichen Wirklichkeit in leuchtend lauten Farben. Sie bannen den Blick, beunruhigen die Gefühle und fordern die Gedanken heraus. „Stations of the Cross“ sind als Auftragsarbeiten für die ART BASEL 2002 und unter dem Eindruck der Katastrophe vom 11. September 2001

Bruder Diemar – Konsolfigur in St. Blasius

Bruder Diemar

Die um 1240 begonnene und gegen 1300 fertiggestellte Klosterkirche St. Blasius des Regensburger Dominikanerkonventes zählt zu den bedeutendsten Beispielen der deutschen Bettelordensarchitektur. Über den Architekten, der sich einer heimischen Bauhütte bediente, lässt sich wenig sagen. Zumindest kennen wir jedoch einen Baumeisternamen, der mit der Errichtung der Chöre 1240-1254 in Verbindung zu bringen ist.

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