Führung durch das Eremitorium
Ein Kleinod in Regensburg
Nach einem beinahe 50 Jahre währenden Schlummer des Vergessens ist das Eremitorium mit seiner bewegten Geschichte wieder ins Bewusstsein gerückt. 1712 auf dem Gelände des ehemaligen Kapuzinerkloster St. Matthias als Einsiedelei errichtet, ab 1811 als Andachtsort und Friedhofskapelle genutzt, geriet das Eremitorium 1974 durch einen Straßenneubau in Gefahr abgerissen zu werden. Zum Schutz dieses mittlerweile seltenen Kulturguts wurde es zu diesem Zeitpunkt auf das Gelände des Obermünsterbezirks transloziert. Seitdem geriet es immer mehr in Vergessenheit und wird nun, nach aufwändigen konservatorischen Maßnahmen, wieder für interessierte Besucherinnen und Besucher geöffnet. Geführt werden Sie an diesem an diesem besonderen Ort von der Restauratorin Petra Bausch.
Sonntag, 17. Mai 2026, 16 Uhr
NEU: Führungen rund um den Dom und mehr für Erwachsene
Nach vielfacher Nachfrage haben wir unser museumspädagogisches Programm erweitert und bieten nun ausgewählte Führungen des Museums für Kinder auch für Erwachsene an.
Fünf besonders spannende Themen rund um den Dom, St. Ulrich und St. Emmeram, die unser junges Publikum bereits seit Längerem begeistern, stehen damit nun auch erwachsenen Besucherinnen und Besuchern offen.
Von verschlüsselten Botschaften im Dom über verborgene Zahlen und ihre Bedeutungen bis hin zu Farben und Glasfenstern sowie zu Totenköpfen und Stundengläsern – hier ist für jeden etwas dabei.
Kunstprojekt Da-Sein, Zappe in Kneiting
Vom 13. April bis zum 17. Mai 2026 ist die "Brücke der Versöhnung" von Annette Zappe in der Kirche St. Peter und Paul in Kneiting zu sehen.
Ein verwitterter Eichenbalken wird nicht nur zum Querbalken eines Kreuzes sondern auch zur Brücke für zwei kleine Figuren. Diese Figuren weisen tiefe Einkerbungen auf, die auf ein Zerwürfnis hindeuten. Die bestehenden Verbindungen zueinander, der Austausch, die Überwindung sowie die Distanz, aber vor allem die Versöhnung sind Themen der Skulptur.
Am 17. Mai 2026 findet ein Künstlergespräch mit Annette Zappe statt. Nähere Details folgen.
Mehr Informationen zum Kunstwerk finden Sie hier und im Flyer.
Einweihung des Gebäudes in der Schwarzen-Bären-Straße 2
Die Sanierung des Baudenkmals Schwarze-Bären-Straße 2, des ehemaligen Ehrenfelser Hofs des Klosters Rott, ist nun abgeschlossen und konnte am Mittwoch, 25. März 2026, durch Bischof Dr. Rudolf Voderholzer feierlich eingeweiht werden.
Save the date: Kulturgutschutz - gemeinsam handlungsfähig im Notfall!
Seminar am 18. Mai 2026 im Schreiberhaus der Spitalstiftung, Regensburg
Was macht ein Museum im Notfall? Oder ein Archiv, oder eine Bibliothek? Was passiert mit den Objekten, Dokumenten und Kunstgegenständen? Diese müssen gerettet werden! Aber wohin damit?
Im besten Fall unterstützen sich Einrichtungen im Notfallverbund gegenseitig. So kann gewährleistet werden, dass man sich im Notfall gegenseitig aushilft und die gefährdeten Kulturgüter retten und schützen kann. Wie das (am besten) geht, ist Thema des Seminars „Kulturgutschutz - gemeinsam handlungsfähig im Notfall!“ am 18. Mai 2026 in Regensburg.
Kunstprojekt Da-Sein, Thomann in Lam
Seit dem 23. Februar ist in der Kirche St. Ulrich in Lam im Bayerischen Wald der Beitrag von Hans Thomann zum Kunstprojekt Da-Sein mit dem Thema "Selig die Frieden stiften" zu sehen.
Die weiße Fahne mit dem grünen Olivenzweig ist ein starkes Friedenszeichen. Ein Zeichen das uns vereint, hinter dem wir - trotz aller Unterschiedlichkeit - stehen können.
Die Besucherinnen und Besucher der Kirche St. Ulrich in Lam dürfen partizipieren: Sie sind eingeladen, der Friedensfahne mit Blasen, Winken und Wedeln Leben einhauchen.
Da der Stoff extrem leicht ist, reagiert er auf den kleinsten Luftzug.
B 140 cm, L 330 cm (für jedes Lebensjahr von Jesus 10 cm)
Chiffon aus Seide
2025
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