0941 / 597-2530 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | Obermünsterplatz 7 - 93047 Regensburg

Zwei Türme für den König.                                                                            
150 Jahre Vollendung der Regensburger Domtürme

29. Mai bis 29. September 2019

Kaum noch vorstellbar, dass der Dom gut 350 Jahre lang keine Turmspitzen hatte. Um 1520 waren nach 250 Jahren Bauzeit im ehemals wirtschaftsstarken und selbstbewussten Regensburg die Kräfte und das Geld für den Dom als großem Gemeinschaftsprojekt von Stadt und Bistum erschöpft. Die Kathedrale stand am Ende des Mittelalters eindrucksvoll im Herzen der Stadt, doch die Türme waren nur bis zur halben Höhe fertig und erhielten vorläufige Notdächer. Im Barock erwachten gewagte neue Planungsphantasien zum Ausbau der Türme. Doch erst ab 1859 wuchsen die Türme empor. Für König Ludwig I. von Bayern sollte der gotische Bau mit himmelsstrebenden Spitzen im Geist des 19. Jahrhunderts nicht nur ein Denkmal "Teutscher Eintracht", sondern auch ein monumentales Denkmal für das Haus Wittelsbach werden. 1858 kam Ignatius von Senestrey auf den Regensburger Bischofsstuhl. Noch vor seiner Weihe verkündete er seinen Beschluss, den Dom fertig bauen zu wollen, ein Denkmal für Christus, den König. Genau vor 150 Jahren war es dann vollbracht: Seitdem ragen die Domtürme 105 Meter hoch über die Dächer der Stadt.

Kommunion im Dom

Mein Glaube und ich - gemeinsam suchen und finden

In einer ganz besonderen Aktionsführung in Domschatz und Dom laden wir Kommunionkinder zu uns ein.
Spielerisch können die Kinder erfahren, wovon in der Vorbereitung auf den großen Tag erzählt wurde.
Die Erstkommunikanten entdecken Bezüge neu zu allem, was zu ihrem Fest gehört: Kleidung, Messe, Kerze, Festessen, Geschenke. Warum sind Taufgefäße aus Gold und Silber? Wie haben Künstler in den verschiedenen Jahrhunderten die Gefäße für die Hostien verziert?

Der Domschatz im 19. Jahrhundert - 150 Jahre Ausbau der Domtürme
Nächste Führung am Montag, 27. Mai um 15 Uhr

Passend zur Ausstellung „Zwei Türme für den König“ zur Vollendung der Domtürme geben wir Ihnen einen Einblick, welche Auswirkungen das Interesse am Dom St. Peter im 19. Jahrhundert auf den Domschatz hatte. Das Jahrhundert begann zunächst für den Domschatz mit gravierenden Verlusten durch die Dalberg-Regierung. Doch eine vorbildliche, durch glückliche Zufälle begünstigte Erwerbungsaktion setzte in der Mitte des Jahrhunderts ein, die der heutigen Sammlung zu dem heutigen, wieder hochwertigen Bestand verhalf.

Das Kunstprojekt "Dasein in Kunst und Kirche" macht es möglich, zeitgenössische Kunst in Kirchenräumen im Bistum Regensburg zu erleben. Momentan können Sie Werke von Künstlern, die sich mit dem Thema "Eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen" (Pred. 3,1-4) beschäftigten, an folgenden Orten sehen:

Sabine Straub zeigt in der Kirche Unserer Lieben Frau in Irnsing (Neustadt/Donau) eine Skulptur mit dem Titel "LOOP 2". Sie besteht aus

"Der blaue Esel" von Julia Kathrin Knoll und die Geschichte von "Gurrletta und dem Schmetterling" von Rolf Stemmle sind die beiden ersten Geschichten aus dem Dom und dem Domschatz.
Die kleinen illustrierten Büchlein gibt es für je 2 € im Domschatz und im DOMPLATZ 5 zu kaufen.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok