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Das Projekt "Da-Sein in Kunst und Kirche" bringt spannende Begegnungen von zeitgenössischen Werken und Gotteshäusern. In gotischen, barocken ebenso wie modernen Kirchenräumen fordern vielfältige Arbeiten – Aktionskunst, Installationen, Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen – heraus.

Im Jahr 2019 hatten sich Künsterlinnen und Künstler mit den Worten "Eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen" (Pred. 3,1-4) aus dem Buch Kohelet auseinandergesetzt. In den unterschiedlichsten Techniken näherten sie sich dem Thema: so waren neben Fotografie, Acrylmalerei und Installationen auch Skulpturen aus Bronze und Holz vertreten. In Künstlergottesdiensten und -gesprächen äußerten sich die Künstlerinnen und Künstler zu ihren Werken und regten zu Diskussionen oder zum Nachdenken an.
Freuen Sie sich nun auf die Künstlerinnen und Künstler, die sich mit dem diesjährigen Thema "Das Dazwischen" auseinandergesetzt haben. Das „Dazwischen“ ist mehr als nur ein Zwischen-Raum oder ein Übergang zwischen zwei Orten, Zeitpunkten oder Zuständen. Es ist ein eigenständiger Ort, ein leerer Raum, der Karsamstag des Raumes. Immer zwischen den Dingen, immer in direkter Angrenzung zu etwas. Es ist da, ohne eigentlich etwas zu sein. Das Dazwischen ist oft schwer auszuhalten, doch birgt es auch die Chance des Neuanfangs oder des Aufbruchs.
 
Aktuell sind beim Kunstprojekt Dasein 2018 und 2019 folgende Kunstwerke vertreten:

Die beiden Fotografien von Alois Achatz zeigen beide das gleiche stark abstrahierte Motiv von Wasser und Himmel. Allein die Zeiten sind unterschiedlich: Einmal zeigen sich Wasser und Himmel in einer Überfülle von Licht, das andere Mal fehlt Licht fast vollständig.

In der Malerei bezieht sich der Begriff "komplementär" vor allem auf Farbenpaare: Orange und Blau, Gelb und Violett, Rot und Grün stehen sich im Farbkreis gegenüber - sie bilden zwei entgegengesetzte Pole. Und doch ergänzen sie einander und betonen sich gegenseitig.
Ähnlich lässt erst die Dunkelheit das Licht in

Im Buch Kohelet steht: „Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: … eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz…“ (Pred 3,1-4)

Die dreiteilige Skulpturengruppe mit dem Titel "Seid also wachsam..." bezieht sich auf das Gleichnis von den törichten und klugen Jungfrauen, Mt 25,1-13. Immer wieder beschäftigt Andreas Kuhnlein dieses Gleichnis, "weil es jedes Mal den Gedanken, sowohl nach Solidarität, als auch den nach Vorsorge, bzw. Eigenverantwortung hervorruft".

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