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An verschiedenen Orten im Bistum sind diese Kunstwerke zum Thema "Im Wandel" zu sehen:

Leid und Tod, Verzweiflung, Schmerz, Angst und Fassungslosigkeit.
Woran glaubst Du noch?
Karsamstag
Stillstand und Entsetzen, Leere, Dazwischen und Hoffnungslosigkeit
Woran glaubst Du noch?
Ostersonntag

WEG DA - In der Osterzeit ist am Kirchplatz in Kelheim die Kunstaktion „WEG DA“ zu erleben. Die Regensburger Künstlerin Sabine Angerer hat in weißen Großbuchstaben Botschaften auf das Pflaster vor der Kirche Mariä Himmelfahrt aufgebracht.


Wie sehr bin ich hier, wenn ich da bin? und andere Fragen im Hier und Jetzt und Dort

Unsere Welt verändert sich, gestern und heute – und sie wird sich noch weiter verändern.
Das zeigt uns die momentane Situation mit der Coronapandemie.
Sie lässt uns spüren, wie zerbrechlich und empfindlich unser gesellschaftliches Leben im öffentlichen sowie kirchlichen Bereich sein kann.
Besonders in so einer Krise, aber auch davor,
stellen sich viele Menschen in unserer sich schnell wandelnden Welt oft die Fragen:
„Wer bin ich?“ oder „Was mache ich hier?“

Die Passion Jesu Christi ist ein großer Wandelungsprozess, vielleicht neben dem Sündenfall der größte Wandelungsprozess überhaupt. Schmerz und Leid wird verwandelt in Erlösung, der Tod in ewiges Leben.

Die Bilder selbst wandeln sich im Lichte. Das heißt, sie sind auf Goldgrund gearbeitet und wandeln sich, sobald das Licht in einemunterschiedlichen Einfallswinkel auf das Bild fällt. (Jörg Länger)

Der Künstler Jörg Länger aus Rohrdorf im Chiemgau reiht die siebenteilige Arbeit „Vera Icon“ in seiner Werkgruppe “Smoothiekonen” zu:

Ursula Merkers Stuhl aus Drahtgeflecht ist zu beiden Seiten mit runden Glasscheiben versehen und wird so zum freistehenden Rollstuhl, der wegen der Härte der beiden Materialien Glas und Eisen keineswegs zum Ruhen einlädt. Die Sitzfläche verwehrt jegliche Bequemlichkeit, ist sie doch mit spitzen blauen Glasstücken bestückt.
Die großen Räder aus graviertem Glas zeigen Menschen in Bewegung. Tanzende Paare stehen sinnbildlich für Vergangenes oder eine hoffende Zukunft.

Es gibt wenige Dinge, die wir so eindeutig mit Kindheit in Verbindung bringen,
wie das Schaukeln. Kein Spielplatz ohne Schaukel, in keiner Kindheitserinnerung fehlt sie.
Viele erinnern sich vielleicht sogar noch an dieses wilde Gefühl, wenn man der Schaukel weiteren Schwung verliehen hat, wenn sie eine Höhe erreicht hat, die schon in der Magengrube kitzelt, wenn man in Gefahr war, die Kontrolle zu verlieren. Schaukeln, das ist Energie in Bewegung, das ist kontrolliertes Risiko (meist) und stetige Veränderung. Schaukeln ist Unbekümmertheit, Luftherrschaft und paradiesische Freiheit.