Kunstprojekt Da-Sein, Geissler in Wolfsegg
„Miteinander“, eine Skulptur der Künstlerin Michaela Geissler, ist ab dem 13. Februar 2026 in der Pfarrkirche Christkönig in Wolfsegg zu sehen.
Die Keramik zeigt zwei eng miteinander verbundene Figuren; das „Miteinander“ erschließt sich jedoch erst durch die Allansichtigkeit. Denn die überlebensgroßen, abstrakten Figuren wirken auf den ersten Blick voneinander abgewandt und erst beim genauen Betrachten wird die gegenseitige Zuneigung sichtbar: die Unterstützung, die sie einander geben, das Verständnis, das sie verbindet.
Wir laden Sie herzlich ein, die zwei Meter hohe, in hellen Erdtönen gehaltene Skulptur selbst zu entdecken und Ihren eigenen Assoziationen freien Lauf zu lassen.
Kunstprojekt Da-Sein, Amann in Harting
Die zweiteilige Serie pomegranate_peace_4 von Ilona Maria Amann ist vom 19. Februar bis 27. März 2026 in der Kirche St. Coloman in Harting zu sehen. Die Serie widmet sich, passend zum Thema des Kunstprojekts Da-Sein, dem Frieden. Sie besteht aus einem Kleid und einer Fotografie.
Das Kleid ist aus Grabkreuzbändern gefertigt, auf denen die Namen von Opfern kriegerischer Auseinandersetzungen in verschiedenen Sprachen zu finden sind. Es erinnert an die Verstorbenen und mahnt ohne Partei zu ergreifen, welche Auswirkungen Gewalt und Krieg auf das Leben der Menschen haben. Es ist ein Aufruf, dagegen zu wirken.
Die Fotografie zeigt eine Inszenierung, in der die Künstlerin das Kleid im Schneegestöber trägt und uns einen Granatapfel als Symbol für Fruchtbarkeit und Liebe entgegenstreckt.
Kunstprojekt Da-Sein, Hillinger in Burgweinting und Klardorf
Vier Leinwände, die auf dem ersten Blick als verschmutzt wirken, entpuppen sich als ein tragisches Kunstwerk. "Ecce Homo" von Richard Hillinger besteht aus mit Blut und Lehm vesehenem Stoff, der von ukrainischen Tragbahren stammt. Auf diesen wurden Verwundete und Sterbende transportiert und Hillinger schuf daraus ein Kreuz in Anlehnung an das "Rote Kreuz", das seit dem Genfer Abkommen von 1864 als weltweites Zeichen für Rettung und Schutz von Verwundeten, sowie das Leid Christus und die Hoffnung für Frieden symbolisiert.
Das Kunstwerk "Ecce Homo" gibt es in zweifacher Ausführung. Eine Version ist vom Aschermittwoch bis Karfreitag, 18.02. - 03.04.2026 in der Kirche St. Franziskus in Burgweinting zu sehen. Am 18. Februar 2026 findet um 19:00 Uhr ein Aschermittwochgottesdienst mit Künstlergespräch statt. Begleitet wird dieser vom Musikensemble "omnes gentes & friends". Im Anschluss ist zum Umtrunk im Foyer eingeladen. Zum Flyer zur Ausstellung in Burgweinting.
Die zweite Version befindet sich vom Aschermittwoch bis zum Ostermontag, 18.02. - 06.04.2026 in der Kirche St. Georg in Klardorf. Zum Flyer zur Ausstellung in Klardorf.
Mehr Informationen zum Kunstwerk finden Sie hier.
Zu Besuch bei den Römern
Mit der Zeitmaschine ins Jahr 179 n.Chr.
Wir gehen auf Zeitreise: 2026 – 2025 – 2024 ...179 n. Chr. Du bist im römischen Legionslager Castra Regina. Dort erlebst du römisches Leben, entdeckst, wie sich Legionare - das waren römische Soldaten - die Zeit vertreiben. Wie groß war das Lager? Wer lebte im Lager? Wer wohnte außerhalb? Wo sind die Spuren im document? Wir steigen hinab ins ganz alte Regensburg und forschen dort miteinander nach Antworten.
Die nächsten Aktionsführungen des MUSEUM für Kinder sind am:
Donnerstag, 19.02.2026, 14:30 Uhr
Samstag, 07.03.2026, 14:30 Uhr
Hybrid-Tagung „Schön? Toxisch! – Gift- und Gefahrstoffe beim Umgang mit Kulturgut II“
Unsere Restauratorin Petra Bausch hat viel Erfahrung bei der Arbeit mit kontaminiertem Kulturgut und Gefahrenstoffen. Sie ist nicht nur Mitglied des Arbeitsausschusses für Arbeitssicherheit im Verband der Restaurator:innen (VDR) sondern auch im Tagungsteam der Tagung „Schön? Toxisch! – Gift- und Gefahrstoffe beim Umgang mit Kulturgut II“. Die vom VDR veranstalteten fachübergreifenden Tagung findet vom 8. – 9. Mai 2026 in Hamburg im MARKK, Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt & Online als Hybrid-Tagung statt.
Im Fokus stehen Gift- und Gefahrstoffe, die seit Jahrzehnten den Arbeitsalltag in Restaurierung, Denkmalpflege, Museen (Wissenschaftler:innen, Depotverwaltung, Fotograf:innen, Reinigungsfachkräfte) sowie in Archiven und Bibliotheken prägen. Neueste Erkenntnisse und Forschungsergebnisse tragen zur Implementierung innovativer arbeitsschutztechnischer Maßnahmen bei.
Die Tagungsreihe bietet Arbeitgeber:innen, Ausführenden, Eigentümer:innen und Verantwortlichen eine Plattform zum Austausch über aktuelle Erkenntnisse, praktische Erfahrungen und zukünftige Herausforderungen.
Mehr Informationen zur Tagung sowie zur Anmeldung finden Sie im Programm und auf der Seite des VDR.
Schmuckstücke im Bistum
Dr. Daniel Rimsl ist Leiter unserer Fachstelle "Inventarisierung" und wahrer Kenner der zahlreichen „Schmuckstücke“ in den Kirchen unseres Bistums. In der neuen Reihe Schmuckstücke im Bistum Regensburg stellt er regelmäßig diese besonderen Kunstgegenstände vor.
Zwei Beiträge zu spannenden Objekten sind bereits auf www.bistum-regensburg.de erschienen: zum Straußenei in der Salvatorkirche in Heiligenstadt bei Gangkofen sowie zum aufwändig gestalteten hochgotischen Portal der Pfarrkirche Mariä Verkündigung in Tegernheim.
Wir wünschen viel Vergnügen beim Lesen und Vorfeude auf die kommenden Beiträge.
Seite 1 von 3




