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   1 Rundgang DS17291 e

Entdecken Sie Schatzkammerstücke des Mittelalters und der Neuzeit in historischen Räumen! Besonders sehenswert unter den Meisterwerken der Goldschmiede- und Textilkunst: das reich geschmückte Prager Ottokarkreuz aus dem 13. Jahrhundert, das weltweit einzigartige Schmetterlingsreliquiar aus dem 14. Jahrhundert und das berühmte Emailkästchen, das wohl um 1400 in einer der Werkstätten der französischen Fürstenhöfe entstanden ist, mit 11.000 Goldsternen und gemalten fantastischen Fabeltieren.

+++ coronabedingt bis auf Weiteres geschlossen +++

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag 11 bis 17 Uhr
Sonn- und Feiertage 12 bis 17 Uhr

(Geschlossen: 24./25./31. Dezember, 1. Januar)

Kunstwerk des Monats 2016

 

kdM01 2016 kdM02 2016  kdM03 2016
Januar 2016 Februar 2016    März 2016
kdM04 2016  kdM05 2016  kdM06 2016
 April 2016 Mai 2016 Juni 2016
 kdM07 2016 1 kdM08 2016 kdw2016 
Juli 2016 August 2016 September 2016
kdw2016 kdw2016 kdw2016
Oktober 2016  November 2016 Dezember 2016

 

 

Domschatz
Krauterermarkt 3
93047 Regensburg
Tel. 0941 597-2575 (Kasse)

Weil der Domschatz in einem denkmalgeschützten Gebäude untergebracht ist, kann das Obergeschoss nicht barrierefrei erschlossen werden. Im Erdgeschoss stellt Ihnen unser Personal gerne eine mobile Rampe zur Verfügung.

+++ coronabedingt bis auf Weiteres geschlossen +++

Öffnungszeiten:

Montag bis Samstag 11 bis 17 Uhr
Sonn- und Feiertage 12 bis 17 Uhr

(Geschlossen: 24./25./31. Dezember, 1. Januar)

Eintrittspreise:

Kinder und Jugendliche, Schulklassen frei

Erwachsene 3,00 €

Ermäßigt 1,50 €
Studentinnen und Studenten, Schwerbehinderte
(gegen Vorlage des entsprechenden Ausweises),
Gruppen ab 15 Personen

Führungen (deutsch, englisch)

+++ Aktuelle Informationen zum Führungsangebot in Dom und Domschatz finden Sie unter: www.domplatz-5.de +++

Gruppen: nach Vereinbarung
Preis: 60 €
Anmeldung: Tel. 0941 597-1662 (Domplatz 5)
oder per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Unser Tipp für einen erlebnisreichen Kommunionausflug!

Glaubens-Schatzsuche

Erstkommunion: der erste Schritt in die Gemeinde der Erwachsenen - wie alle "Großen" in der Heiligen Messe zur Kommunion gehen und das Heilige Brot empfangen. Zu diesem unvergesslichen Fest laden wir Kommunionkindern zu uns ein. In einer ganz besonderen Aktionsführung in Domschatz und Dom können die Kinder spielerisch erfahren, wovon in der Vorbereitung auf den großen Tag erzählt wurde. Wer ist Jesus? Wer war in seiner Kindheit sein liebster Spielgefährte? Warum ist Jesus das erste Kind, das in der Kunst gemalt wurde? Die Erstkommunikanten entdecken Bezüge neu zu allem, was zu ihrem Fest gehört: Kleidung, Messe, Kerze, Festessen, Geschenke. Warum sind Taufgefäße aus Gold und Silber? Warum hat Wasser eine so besondere Bedeutung? Wie haben Künstler in den verschiedenen Jahrhunderten die Gefäße für die Hostien verziert? Welche Feste werden in der Bibel gefeiert und wie werden sie im Dom dargestellt? Warum haben die Hl. Drei Könige keine Geldscheine geschenkt? Warum wurde im 13. Jahrhundert die Monstranz eingeführt? Und warum hatte sie die Form eines Turms? Auf diese und viele andere Fragen gibt es mit Rätseln, Detektivspielen und märchenhaften Geschichten spannende Antworten. Und zum Abschluss dürfen die Kinder in der Goldwerkstatt ihr Lieblingsstück aus dem Museum selber nachbasteln.

 

Unser Tipp für einen begeisternden Firmausflug!


Abenteuer Leben – Vorbilder im Dom entdecken

Junge Leute, die dafür sorgen, dass die Sache Jesu weitergeht: Sie möchten wir bei unseren Aktionsführungen in Domschatz und Dom begeistern. In Kunstwerken können die Firmlinge Vorbilder entdecken. Die Jugendlichen werden motiviert, ganz genau hinzuschauen, wie Heilige dargestellt sind. Sie entdecken die ausdrucksstarke Gestik und Mimik der Skulpturen und erfahren, wie die Heiligen gelebt haben, wie und warum sie für ihren Glauben eingestanden sind. Sie können erkennen, dass in der Zeit Jesu und in seiner Nachfolge die Menschen durch alle Jahrhunderte existentielle Probleme oder Ängste hatten und die selben  Anforderungen zu Werten, wie z.B. Gemeinschaft, Orientierung im Leben, Hoffnung, Mut und Verantwortung nötig waren, dass sie ihren Ideen gefolgt sind, aber auch mal gezweifelt haben. Vertrauen haben auf Gott, ohne immer sicher zu wissen was kommt: davon erzählen die Heiligen und ihre Biographien. Und nachdem sie viele Bilder und Symbole entschlüsselt haben, machen sich die Jugendlichen auf die Suche nach der Skulptur des Heiligen Geistes.

Weitere Infos unter: Tel. 0941/597-2533, E-mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Kosten für die Aktionsführung: 40.- Euro; der Eintritt ist frei!
Ort: Domschatz und Dom St. Peter

Das Kästchen aus mittelalterlichen Stoffen wurde am 9. Oktober 1873 im sog. Dionys-Schrein in St. Emmeram gefunden, wo es wohl seit spätestens 1659 verwahrt war. Auf der Vorderseite ist die Stoffumhüllung fast ganz ausgespart und gibt den Blick frei auf ein hier eingelassenes Altardiptychon. Der rote Seidendamast um das Klappaltärchen stammt aus China.
Die Darstellungen der Pergamentminiaturen führen einen heute kaum mehr geläufigen Themenkreis vor. Bei der Kreuzigung Christi erscheint neben Maria und Johannes die gekrönte weibliche Figur der Caritas, der Liebe, die mit einer Lanze das Herz Christi durchbohrt. Dazu treten noch drei weitere weibliche Tugendpersonifikationen auf: Oben nageln Misericordia (Barmherzigkeit) und Oboedientia (Gehorsam) die Hände Christi ans Kreuz, unten durchbohrt Humilitas (Demut) die übereinandergelegten Füße Christi. Durch diese früher weit verbreitete Allegorie sollen die Tugenden Christi vorgezeigt werden, die die Voraussetzung für das Gelingen des Erlösungswerkes waren. Die Caritas steht dabei an zentraler Stelle, da alles Leiden Christi sich aus der Liebe zu seiner Braut, der Kirche, erklärt.
Als Gegenstück zur Kreuzigung ist auf dem linken Flügel des Altärchens die thronende Muttergottes mit Kind dargestellt. Ihr wird von zwei Engeln die Krone aufgesetzt. Aber auch das Jesuskind, das auf dem rechten Knie Mariens steht, greift zur Krone hoch und berührt sie. Christus selbst ist es, der dafür sorgt, dass Maria die ihr zustehende Krone erhält. Maria trägt in der Hand den Reichsapfel, das Symbol der Weltherrschaft, den sie dem Kinde hinreicht. So sind in einem Bild nicht nur die Kindheit, sondern auch das Königtum Christi vorgeführt und seine Macht als Weltenrichter am Jüngsten Tag. Dazwischen steht seine im rechten Flügel des Klappaltärchens gezeigte Kreuzigung als die Erlösung.
Als Stifter des Reliquienkästchens vom Anfang des 14. Jahrhunderts wird der Franziskanermönch Frater Wenceslaus angenommen, der von 1306 bis 1318 als Guardian das Regensburger Minoritenkloster leitete.