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„Weihnachten“ von Walter Zacharias (1919-2000)

Weihnachten Walter Zacharias

Herzliche Weihnachtsgrüsse 1959, so lauten die Worte unter einem Farbholzschnitt, den der Regensburger Künstler Walter Zacharias damals einem Künstlerfreund zu Weihnachten schenkte. Bis kurz vor seinem Tod im Jahr 2000 pflegte er den schönen Brauch, alljährlich für seinen Freundeskreis eine besondere Weihnachtsgabe zu schaffen.

Bursareliquiar aus Ennabeuren

BursareliquiarDas Bursareliquiar von Ennabeuren, Zeugnis der Christianisierung im alemannischen Raum, besitzt zahlreiche Merkmale, die auf keltischen, mithin auf iroschottischen Hintergrund verweisen. Offensichtlich gehörte das Taschenreliquiar zum Sakralgut von Wandermönchen. Hierfür liefert das Vorhandensein von Ösen, wie die linksseitig noch erhaltene, ein Indiz. Denn mittels eines Riemen oder Bandes gestatteten diese, das Reliquienkästchen, wie einen Brustbeutel – das lateinische „bursa“ bedeutet Tasche, Täschchen, Beutel – um den Hals zu tragen. Hinzu kommt die allgemein akzeptierte Datierung des Reliquiars ins 7. Jahrhundert, in die Epoche des Auftretens irischer Glaubensboten auf dem europäischen Kontinent.

Glasfenster des Bistumspatrons Hl. Wolfgang
von Fritz Baumgartner (*1929)

Baumgartner_Glasfenster des BistumspatronsFür den Ausstellungssaal des Museums Obermünster gestaltete der Münchner Künstler Fritz Baumgartner zwei Fenster mit zeitgenössischen Darstellungen der beiden Bistumspatrone Wolfgang (Gedenktag 31. Oktober) und Emmeram.

 

Gotische Hausmadonna

Gotische HausmadonnaDie thronende Maria mit Kind lässt sich überzeugend einer bestimmten Stilphase der Regensburger Domwerkstatt um 1330/35 zuordnen. Das Bildwerk war ursprünglich eine Hausmadonna und mit der rückwärtigen Platte wandbündig eingemauert. Das betreffende Haus, im Kern mittelalterlich, gehörte ehemals zum Adeligen Damenstift Obermünster. Seit einem barocken Umbau stand die Skulptur in einer Außennische des Gebäudes, bis der heutige Besitzer diese bedeutende gotische Hausmadonna ins Museum gab und an deren Stelle einen Abguss anbrachte.

Messbuch mit silbernen Beschlägen

Messbuch

Auf einem in rotes Leder gebundenen Missale finden sich silberne Beschläge appliziert, die durch Beschauzeichen und Meistermarke als Werk des Goldschmieds Johann Silvester Gaap zu identifizieren und um 1710/20 zu datieren sind. Gaap war aus Augsburg hergezogen und erlangte 1704 das Bürgerrecht in Regensburg. Mehrere Arbeiten, u. a. Monstranzen, Kelche und Messgarnituren, konnten aus der umfangreichen Produktion dieses Goldschmieds im ersten Drittel des 18. Jahrhunderts nachgewiesen werden.

Schlussstein St. Ulrich

kdm07 2005 schlussstein kDie ersten urkundlichen Erwähnungen der St. Ulrichs-Kirche am Regensburger Domplatz stammen aus den Jahren 1238 und 1280, im Zusammenhang mit einer Nutzung für die Bruderschaft der Chuderwaner, die das kostbare Corduanleder verarbeiteten. Stilistisch gehört die Ulrichskirche zu den ältesten Bauwerken der Gotik in Deutschland. Die Architekturformen wurden unmittelbar aus Frankreich importiert; ihre Wurzeln finden sich in den Kathedralen von Paris und Laon.

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