0941 / 597-2530 | Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | Obermünsterplatz 7 - 93047 Regensburg

cordouan des vagues
Fred Bourguignon (1916-2008)

Bourguignon Fred Bourguignon wurde 1916 in La Renisière auf der französische Atlantikinsel Oléron geboren. Die Weite des Meeres hat ihn geprägt. Als Dichter und Lyriker war die Sprache sein Ausdrucksmittel, bevor er 1945 die Malerei zu seinem Medium machte. Seine Werke erzählen in ihrer Tiefe und Ausdruckskraft von dem kreativen Reichtum, den der Maler in sich getragen hat.

Wobei vor allem die Hinterglasbilder mit ihrer Kraft beeindrucken. Sie zeigen, ganz im Stil der «Abstraction Lyrique», gespachtelte Farbflecken, welche eine dichte vibrierende Farbhaut direkt unter der Glasoberfläche bilden.

Der Betrachter taucht in den Meeresexpressionen Fred Bourguignons ein in blaue Farbwelten. So viele Blautöne Fred Bourguignon auf seiner Palette erschuf, so viele Variationen er zu diesem Thema fand – so viele eigene Inspirationen kann jeder in den Bildern entdecken. Sie führen den Blick in die Weite, und in dieser Weite nach innen. Das Wasser erscheint uns mal hell, mal dunkel, lebensspendend und manchmal auch bedrohend, nicht fassbar, ständig in Bewegung, unergründlich, in Wolken verborgen, als Auslöser bunter Farben, bleibendes, nie versiegendes, verlässliches Element, kostbar, weich und fähig, den harten Stein zu brechen, Welle, Brandung, Ozean. Es ist eine Begegnung tief wie das Meer, in dem viele Gedanken, Zweifel, Überzeugungen, Gefühle, Eindrücke, Erfahrungen, Erkenntnisse und Vertrauen zusammenströmen. „L’eau de la vie“: Fred Bourguignon ist es in der ihm ganz eigenen Spiritualität gelungen, uns hineinzunehmen in die Begegnung mit dem lebendigen Wasser, in seine Begegnung mit dem Wasser des Lebens. Seine Bilder hat er uns als Zeugnis dieser Kraft und seiner kraftvollen Kreativität hinterlassen. mb

cordouan des vagues
fixé s. verre
1999
38 cm x 46 cm

Zu sehen in der Ausstellung „L’eau de la vie“ – Fred Bourguignon bis 2. Juni im Museum St. Ulrich.
 

 

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies). Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.