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Strahlenkreuz
Peter Wittmann (*1951)

Strahlenkreuz Peter Wittmann

„Gerade das Kreuz-Zeichen versinnbildlicht für mich alles Statische, fest Verankerte. Ebenso scheint mir das Bild, jene zweidimensionale, ebene Fläche, auf Bewegungslosigkeit und Statik zu verweisen. Malerei hingegen verstehe ich als dynamisch, als Aktion. Die Kalligraphie stellt sich mir in diesem Spannungsfeld als Methode, bei der – kurz gesagt – von bewusstem Atemrhythmus bestimmt, Druck bzw. Aufheben von Druck, auf das Malutensil (Pinsel, Stift, Finger) übertragen wird.

Rhythmik und Dynamik, Verweilen und Fließen, Wiederholung und Abbrechen sind durch die Kontinuität der Atmung für die Kalligraphie bestimmend. Damit wird der Aspekt der Zeithaftigkeit berührt, ein Phänomen, das zu fassen wohl zu den schwierigsten philosophischen Aufgaben gehört. Doch gerade das Empfinden, die Dimension Zeit durch Einswerden mit der Kalligraphie aufzuheben, bietet mir als Künstler die Möglichkeit mit diesem Phänomen umzugehen.“

Strahlenkreuz
Kunstharz / Pastell / Bütten
1986
107 x 76 cm

zu sehen in der Ausstellung „Was ist also die Zeit?“ vom 13. bis 30. September 2007 in Wien

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