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10,4 Megatons
Slawomir Elsner (geb. 1976)

Megatons

Slawomir Elsner, geboren in Wodzislaw in Polen, war in Kassel Meisterschüler bei Professor Norbert Radermacher. Er präsentiert sich dem Publikum mit melancholisch-subversiven Stadtlandschaften in Öl, Buntstiftzeichnungen von Kriegsbildern, die zwischen Schönheit und Entsetzen oszillieren und die mediale Vermittlung von Bildern reflektieren sowie fotografischen Serien, die Authentizität vortäuschen und auf den zweiten Blick neuen Dimensionen hinter dem Alltäglichen freilegen.

Die Grube
Christoph Worringer (geb. 1976)

Die GrubeDer junge Künstler gilt als besondere Begabung der Figuration. Das großformatige Ölgemälde als „portablesWandfresko“ entspricht nicht einem dekorativen Bild, das sich bieder und ästhetisch konsistent in das Wohnzimmer-Ambiente einfügt.

Im Zentrum des Bildes steht ein frühchristlicher Altar-Stein mit dem Daniel-Motiv und dem Motiv der Taufe Christi - beides sehr häufige Motive in der traditionellen christlichen Ikonographie.

Die halbe Wahrheit
Stefan Demming (geb. 1973)

Die halbe Wahrheit Stefan DemmingDie Arbeit dieses jungen Künstlers, 1973 geboren, stammt aus einer Werkgruppe mit dem Titel "Die halbe Wahrheit" und hat ihren Ursprung in seinem Video-Kurzfilm „Frozen moments“ aus dem Jahr 2002. In einer Kirche stehen Personen verschiedener Generationen nebeneinander, ein Mann hält ein Kind in einem Taufkleid auf dem Arm. Alle schauen in dieselbe Richtung und lächeln.

Wandelhölzer
Nele Ströbel, München

WandelhölzerFür das Ausstellungsprojekt Hortus CONCLUSUS besuchte die Künstlerin Nele Ströbel zahlreiche Frauenklöster. Ihre Werke zeigen bei der Suche nach dem Mysterium, das sich hinter dem hortus conclusus verbirgt, Spuren auf. Für den Hain der Bäume suchte Nele Ströbel acht Holzsorten aus, die sich in den heutigen Klostergärten wiederfinden.

Reliquienkästchen

Reliquienkästchen

Das Kästchen ist bis auf die Unterseite allseitig mit Kupferplatten belegt. Sie sind durch Grubenschmelze in typischer Limoger Emailtechnik verziert. In der Mitte erscheint auf den Medaillons Christus als Weltenrichter. Er wird flankiert von je zwei nimbierten Gestalten, die sich ihm zuneigen und einen Kreuzstab in der Hand tragen – das typische Attribut der Erzengel, wobei allerdings auffällt, dass sie ohne Flügel dargestellt sind. Auf den Seitenflächen ist in Ganzfigur je ein stehender männlicher Heiliger abgebildet.

Sogenannter Erhardistab

ErhardistabDie Zuordnung des Stabes an den hl. Erhard entspringt der kirchlichen Tradition, kostbare Dinge, deren Alter und Herkunft im Dunkeln liegen, gerne mit heiligen Personen in Verbindung zu bringen. Dies bezeugt das barocke Spiralband aus Silber mit der Inschrift: PARS SVPERIOR BACVLIS ERHARDI EPI RATISB (oberer Teil des Stabes des hl. Erhard, Bischof von Regensburg).

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