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Verkündigung an Maria

Verkündigung an Maria

Die beweglichen Flügel des kleinen Hausaltars rahmen ein Mittelrelief aus gepresstem Leder. Das geöffnete Altärchen zeigt das Relief der Kreuzigung Christi, flankiert von den gemalten Figuren des hl. Petrus, der den knieenden Stifter des Altars empfiehlt, und der hl. Katharina.

In geschlossenem Zustand ergeben die Flügel die Darstellung der Verkündigung an Maria, die trotz des kleinen Formats von monumentaler Haltung geprägt ist. Der neutrale Hintergrund entbehrt allen schmückenden Beiwerks, das vornehme Kolorit bleibt auf wenige Töne beschränkt. Die zwei Figuren zeigen in ihrer verhaltenen Gestik eine hohe Würde. Statt der üblichen Attribute wie Lilie oder Szepter hält der Erzengel Gabriel ein rubiziertes Pergamentblatt mit drei Siegeln, das als Hinweis auf den göttlichen Ratschluss der Heiligen Dreifaltigkeit zu verstehen ist.

Der Altar gehört der Spitalstiftung Irlbach bei Straubing. Ob er ursprünglich für das 1469 gegründete Spital geschaffen wurde, bleibt zu fragen. Der Stil der Malerei deckt sich zeitlich mit dieser Gründung, weist allerdings eher auf Südtirol, auf den weiteren Umkreis der Pacher, als Entstehungsort hin.

Verkündigung Mariä
Spätgotisches Hausaltärchen, Südtirol (?), um 1470
Mitteltafel 55 x 48 cm, Seitentafel 55 x 23,5 cm

Museum St. Ulrich, Regensburg
Leihgabe der Spitalstiftung Irlbach bei Straubing

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