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Zwei Altarflügel mit den Aposteln Petrus und Paulus

Apostel PetrusDie hochrechteckigen, spätgotischen Altarflügel werden in ihrer Breite vollständig durch die Hll. Petrus und Paulus ausgefüllt, die in ganz ähnlicher Weise gegengleich auftreten. Sie stehen jeweils barfuss auf einem Sockel mit vierpassförmigem Grundriss (Petrus) bzw. auf einem sechseckigen Postament (Paulus). Beide tragen ein langes Gewand und einen schräg vor dem Oberkörper und über die rechte Schulter drapierten Mantel. Petrus hält in seinen Händen ein geöffnetes Buch, in der Rechten zusätzlich den großen Schlüssel.

Thronende Muttergottes mit Kind

Thronende Muttergottes

Auch Darstellungen des Jesuskindes sind geprägt vom spezifischen Christusbild der jeweiligen Zeit. Bei dieser spätromanischen Skulptur aus der Zeit um 1230/50 fällt als Erstes die ungewöhnliche Größe des Kindes ins Auge. Jesus ist aber eigentlich kein Kind mehr sondern schon deutlich ein Knabe. Die ursprüngliche Heimat des Bildwerks ist nicht mehr auszumachen, es gehört zum ältesten Bestand (Sammlung Paintner) aus der Gründungszeit der Kunstsammlungen des Bistums. Die bei einer Restaurierung freigelegten Bemalungsreste stammen aus verschiedenen Epochen, wobei eine barocke Fassung den Ton angibt. Aus dem Barock stammt auch die große Eisenklammer im Rücken, sie sollte einen großen Vertikalriss im Holz notdürftig stabilisieren.

Christusbilder
Rupert D. Preißl (1925 - 2003)

 Rupert Preißl KreuzVier Stationen aus dem Leben Christi: Jesus und Judas von Angesicht zu Angesicht, das Haupt Jesu voller Blut und Wunden, ein schwarzes Kreuz vor roter Glut, die Sonne der Auferstehung mit staunenden Gesichtern im Gegenlicht. Zeitlebens hatte sich der Maler christlichen Themen eher im Verborgenen gewidmet, gegen Lebensende sind sie zu Kernthemen geworden. Die vier Gemälde schuf Rupert D. Preißl in der Vorahnung seines Todes, mit kräftigem und von Eile getriebenem Pinselstrich auf Werbeprospektpapier.

Wandbehang für einen Thronbaldachin

Wandbehang

Der rote Samtgrund ist aus fünf senkrechten, je 52 cm breiten Bahnen zusammengenäht. Darauf befinden sich aufwendige Silberstickereien in Sprengtechnik auf Kartonunterlage, teilweise auch in Anlegetechnik, mit aufgenähten silbernen Pailletten und Goldbouillon. In der Mitte erscheint, von einem Strahlenkranz umgeben, das Dreifaltigkeitssymbol: das Auge Gottes, das in Nadelmalerei auf ein silbernes Dreieck gestickt ist. Sonst ist die ganze Fläche des Grundes bedeckt mit reichsten Pflanzenformen.

Sog. Wolfgangsschale

Wolfgangsschale

Die Schale besteht aus einem Stück Sardonyx, das etwa in der Form einer breiten Cuppa geschnitten und poliert ist. Eine schmale umlaufende Vertiefung knapp unterhalb des äußeren Randes bietet die einzige Verzierung; sonst ist aller Effekt auf die bei der dünnen Wandung durchscheinende Maserung des Halbedelsteines beschränkt.

Prunkvolle Mitra mit Etui

MitraDie prunkvolle Mitra zeigt reichen Akanthusrankendekor in Sprengtechnik mit Goldfäden und Binnenfelder in gesticktem Gitterwerk. Auf der Vorder- und Rückseite sind Blüten appliziert, die aus vergoldeten Silberblättern mit Edel- und Glassteinen gestaltet sind. Das Zentrum schmückt eine kreuzförmige Brosche, die mit Edelsteinen und Perlen besetzt ist. Die äußere Akanthusranke wird nach innen durch einen perlengeschmückten Stab begrenzt. Mehrere Perlen sind leider verloren gegangen.

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