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Mit seinem Werk versucht Matthias Eckert einen Gegenpol zu unserer Gesellschaft der Oberflächlich­keit, Reizüberflutung und Maßlosigkeit zu schaffen.

Bei der Visualisierung von abstrakten Ideen, nicht Sichtbarem befassen sich seine Arbeiten mit der Wechselwirkung von klassischer Schönheit und Arithmetik, dem Zusammenspiel von Farbe, Fläche, Körper und Raum. Dabei geht er mit extrem redu­zierten Mitteln auf die Suche nach Ordnung und Maßstäben oder hinterfragt die Wahrnehmung.
Die Installation „Kadmiumrot Nr. 1 hell“ besteht aus zwölf monochrom roten Farbkörpern.

Die Zahl zwölf ist bei Heiden, Juden und Christen eine heilige Zahl: Bedeutsam für die Christliche Symbolik ist die Multiplikation der Zahl Drei (Zahl der Gottheit) mit Vier (Zahl der Welt) zu Zwölf (Zahl der Vollendung des Reiches Gottes).

Augustinus argumentiert, da Zwölf aus drei mal Vier bestehe, müsse es die Aufgabe der Zwölf Apostel sein, den Glauben an die Trinität in die vier Erdteile zu verbreiten.

„Wie der Mensch dreigeteilt ist, aus Gedächtnis, Willen und Einsicht, die Seele aus Sein, Wollen, und Erkennen besteht, ja wie jedes Ding dreifach ge­dacht werden muss, da es ist, sich vom anderen unterscheidet und mit diesem in Beziehung steht, so muss auch Gott dreieinig sein. Die göttliche Substanz existiert in drei Personen: im Vater, im Sohn und im Heiligen Geist.“ 1)

Die Anordnung der Farbstelen im Kirchenraum soll in zeitlicher Abfolge in vier Schritten mit jeweils drei Teilen zur Zahl Zwölf hinführen.

1) Matthias Vogt, DuMonts Handbuch Philosophie, DuMont monte Verlag, Köln, 2003, S. 98

je 230 x 72 cm
Acryl , Pigment auf PU-Schaumstoff 12 Teile
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