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Das Dazwischen

Ausschlaggebend war eine Zeitungsmeldung über Scheidungsraten in München. Ich kann nicht mehr sagen, wie hoch diese damals waren, ich weiß nur, dass ich sie als zu hoch empfunden hatte. Der Mann steht ziemlich hilflos und unbeweglich (darum der Sockel bis zu den Knien). Die Frau mit

verschränkten Armen und Beinen, was Verschlossenheit, Unentschlossenheit, Hilflosigkeit usw. ausdrücken soll.

Das Kind ist eine Besonderheit, die mich selbst überrascht hat. Ich hatte damals das Kind, im Gegensatz zu den Eltern, mit dem Schnitzeisen bearbeitet, geschliffen und geölt, weil ich der Meinung war, dass das Kind noch unbeschadet sei. Zudem hatte ich die Skulptur aus einem kernfreien Ulmenstück gefertigt, damit kein Schwundriss entsteht (bei Hölzern mit Kern entsteht beim Trocknungsprozess ein Schwundriss). Entgegen der Logik entstand nach ca. drei Monaten genau durch die Mitte des Kindes ein Riss und symbolisiert letztendlich genau das, was in der Realität, bei Entfremdung der Eltern, oftmals auch passiert.   (Andreas Kuhnlein)

Vom 8. Oktober bis zum 11. November 2019 ist die Figurengruppe in der Kurkirche Bad Gögging ausgestellt.
Pfarrer Marcus Lautenbacher lädt Interessierte am Sonntag, 10. November, um 10.30 Uhr nach dem Gottesdienst ein, Andreas Kuhnlein bei einem Künstlergespräch im Wintergarten der Hotelklinik kennenzulernen.

Das Dazwischen
1999
Ulmenholz
Mann: 185 x 38 x 32 cm
Frau: 135 x 55 x 35 cm
Kind: 60 x 28 x 18 cm

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