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Im Buch Kohelet steht: „Alles hat seine Stunde. Für jedes Geschehen unter dem Himmel gibt es eine bestimmte Zeit: … eine Zeit zum Weinen und eine Zeit zum Lachen, eine Zeit für die Klage und eine Zeit für den Tanz…“ (Pred 3,1-4)

Alles hat seine Zeit: das könnten wir für uns übersetzen in: alles ist relativ. Es geht halt alles einmal vorbei. Nur das bleibt, dass nichts bleibend ist.
Hilft uns diese Weisheit?
Hilft es uns, wenn der Prediger Salomo an die Zukunft denkt und seufzt: Da wird nicht viel Neues kommen.

Sollten wir als Christen bei dem ganzen auf und ab nicht irgendwann an einen Punkt gelangen, wo wir über den Prediger Salomo hinaustreten?
Ausbrechen aus dieser „Zeit“, die sich immer nur im Kreise dreht!

Was ist eigentlich Zeit? Ein Augenblick oder die Ewigkeit?

Hat Gott mit Jesus der Zeit nicht ein neues, positives Vorzeichen verliehen?

Die Zeit kreist nicht länger in sich, und das Motto „nichts Neues unter der Sonne, alles ist ja schon da gewesen“ wird abgelöst vom göttlichen „Siehe, ich mache alles neu“.

Dafür steht die Christusfigur. Sie teilt den Kreis der alten Zeit symbolisch auf und erfindet sich neu.

(Dominik Schleicher)

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