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Egid Quirin Asam
Hochaltar in der Klosterkirche St. Georg in Weltenburg

Weltenburg Richter

Asamkirche Weltenburg – dies trifft umso mehr zu, als Egid Quirin Asam als Stuckator das Kunstwerk seines Bruders Cosmas Damian vollends gelingen ließ. Der sechs Jahre Jüngere hatte eine Lehre beim Münchner Hofbildhauer Andreas Faistenberger absolviert. Er war erst 24 Jahre alt, als ihn das Augustinerstift Rohr mit dem Entwurf der neuen Klosterkirche beauftragte, für die 1717 der Grundstein gelegt wurde. Wie im nur 21 Kilometer entfernten Rohr wird auch in Weltenburg die gestalterische Kraft Egid Quirins am Hochaltar besonders deutlich.

Helmut Langhammer (geb. 1940)
Station

Helmut Langhammer Station 1997

Die Endlichkeit der Zeit, zumindest der irdisch-menschlichen – sie wird uns auf einer Bahre der Vergänglichkeit offensichtlich. „Station“, eine Skulptur von 1997 aus Granit, Stahl und Hanf, ist ein Memento mori von eindringlicher Gegenwärtigkeit.

Nikodemus Löffl (geb. 1960)
Kreuzweg

Nikodemus Loeffl, Kreuzwegstation

Der letzte Weg Jesu war ein dramatischer Leidensweg: Verrat, Todesurteil, Schmähung, Schmerz und Sterben. Ein schweres Stück Holz war mit auf diesem Weg, das Kreuz, von Jesus selbst mitgeschleppt als Marterwerkzeug und am Ende sogar für den Tod. Für die Christen aber wurde der unschuldige Kreuzesstamm zum blühenden Baum des Lebens, zum 2000 Jahre alten Symbol für die Überwindung  allen Leidens.

Günter Mauermann
Lebensbaum

Mauermann

Die  Arbeit des Bildhauers Günter Mauermann aus Weiden zeigt einen vertikal aufgebrochenen Lebensbaum, 2,20 m hoch, bei dem unten mit dem Fatschenkind die Horizontale angedacht ist: eszeigt sich dadurch angedeutet die Kreuzesform.

Anbetung
Ludwig Brunner (*1950)

Ludwig Brunner, Anbetung, linke Bildtafel des Diptychons Ein Diptychon - zwei Variationen zu einem Thema. Das rechte ist uns aus der Weihnachts-geschichte bestens vertraut: Maria mit dem neugeborenen Jesuskind im Bethlehemstall, gewärmt vom Atem des Ochsen und eingerahmt von Joseph und den staunend anbetenden Hirten. Oben erscheint als Vorahnung eine Sequenz aus dem Kreuzweg Christi.

Paul Schinner (*1937)
„Rühre mich nicht an!“

Paul Schinner, „Rühr mich nicht an“, Bleistiftzeichnung, Feb. 2012, 134 x 100 cm

So sprach Christus zu Maria Magdalena am Ostermorgen im Garten Getsemane.
Christus verstellte sich, gab sich als Gärtner aus, wollte am liebsten unerkannt bleiben. Zu bloß und schutzlos fühlte er sich noch in seinem körperlichen Wieder-Dasein nach Tod und Auferstehung. Noch zog er eine Grenze zwischen sich und der Welt, obgleich diese ihm in Magdalena, einer vertrauten Gestalt, entgegentrat.