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Eine Installation von Skulpturen und Bildern im Museum St. Ulrich vom 9. bis 19. Juni 2016

Im herausfordernden Gegenüber von zeitgenössischer Kunst und dem frühgotischem Kirchenraum zeigte die Ausstellung neue Perspektiven auf das Zeichen des Christentums. Die Künstler Thomas Lange und Mutsuo Hirano sowie Studierende der Fakultät Architektur der OTH Regensburg hatten zusammen in einem Kunstworkshop unterschiedliche Positionen zum Thema Kreuz entwickelt. Arrangiert wurden die sehr unterschiedlichen Einzelarbeiten zu einem räumlichen Gesamtkunstwerk, umrahmt von monumentalen, bildhaften Tüchern und Skulpturen der Künstler Lange und Hirano.

Ausstellung mit Rauminstallationen im ehemaligen Kloster St. Klara vom 12. Juni bis 12. Juli 2015

Flucht1Der Oratoriumsbau des ehemaligen Klosters St. Klara wurde vor dem Umbau zur integrativen Wohnstätte ein letztes Mal zum Kunstort. In der Ausstellung "Ich bin da." setzten 13 Künstlerinnen und Künstler mit Rauminstallationen Zeichen und eröffneten zeitgenössische Perspektiven auf das aktuelle Thema Flucht, Vertreibung und Migration. Mit Fotografie, Video, Skulpturen, Klang und Objekten stellten sie Fragen, assoziativ und herausfordernd. In St. Klara fand sich keine Kunst, die einfach nur gefallen wollte. Sie war faszinierend und erkundigend, ohne Statements oder einfache Antworten zu geben. Die Ausstellung stand im Mittelpunkt eines Projektmonats zum Thema mit Konzerten, Lesungen, Vortrag und Filmmatineen, in dem auch die Brücke zum Gedenken an 70 Jahre nach der Vertreibung im 2. Weltkrieg geschlagen wurde.

Ausstellung des Bauhauskünstlers im Museum Obermünster vom 11. Oktober bis 30. November 2014

Grewenig Formen in BewegungDie Ausstellung zeigte mit über 80 Werken einen Ausschnitt aus dem Gesamtschaffen des Malers Leo Grewenig ( 1898 - 1991). Das Exponat "Formen in Bewegung", ein Ölbild von 1959, gab der Schau ihren Titel. Bildgestaltungen pendeln zwischen Ruhe und Bewegung. Farben überlagern sich, fügen sich zu Flächen. Ebenen schieben sich über – und gegeneinander. Linien, Kurven und Spiralen geben den Bildern Rhythmus, Bewegung und Schwung.

Nach einem abgeschlossenen Studium an der Kunstakademie in Kassel mit eher traditioneller Ausrichtung studierte Leo Grewenig von 1924 bis 1925 bei László Moholy-Nagy, Josef Albers, Wassily Kandinsky und Paul Klee am Bauhaus in Weimar -

Ausstellung mit Installationen und Skulpturen in der Kunststation St. Jakob vom 7. bis 28. September 2014

Treibholz„Treibholz“: Mit diesem Titel zeigte der Bildhauer Nikodemus Löffl im neugotischen Kirchenraum seine kraftvollen Holzskulpturen zwischen strenger Form und poetischer Entfaltung. Nikodemus Löffl, geboren 1960, lebt und arbeitet in Zaglmühle bei Wartenberg. Von 1978 bis 1981 absolvierte er seine Ausbildung an der Berufsfachschule für Holzbildhauer in Oberammergau. Mit der Kettensäge bearbeitet er vornehmlich frisches Stammholz, das beim Trocknen seine Form verändert. Dieser organische Prozess macht neben dem konzeptionellen Ansatz seine Arbeiten herausfordernd, auch zu einem sinnlichen Erlebnis. Vor den Chorstufen zog die titelgebende Installation „Treibholz“, 34 große hölzerne Ruder, gesägt aus einem einzigen großen Pappelstamm, den Blick an. Es geht es um Wandlung.